Warum heißt unser Delfin Delfin?

Interessantes rund um unser Logo

Teil 1
Der Delphin in der Geschichte, der Mythologie und der Kunst

Der Delphin nimmt unter den im Meer lebenden Tieren eine Sonderstellung ein. Er gehört nicht zu den Fischen, sondern zu den Säugetieren. Als Meeressäuger gehören die Delphine zu den Walen. Durch ihr ausgeprägtes Gehirn aber auch durch ihre viel diskutierte emotionale Intelligenz wird den Delphinen hohe Lernfähigkeit und „Klugheit“ zugesprochen. Ihr ausgezeichneter Geruchssinn und ihre Fähigkeit, Töne in einem weiten Frequenzbereich wahrzunehmen, wird außerdem durch ihre Fähigkeit zur Echoortung ergänzt. Eine spezielle Ausprägung der Unterkiefer und des Schädels ermöglicht das Aufspüren von Beutetieren für die schnellen Jäger. Dabei kommt es häufig zu gemeinsamen Beutezügen ganzer Delphinschulen, die Fischschwärme umkreisen und sogar in flachere Gewässer zur Jagd treiben.

Schon in den frühesten überlieferten Aufzeichnungen aus dem antiken Griechenland wird über die Delfine berichtet. In der griechischen Mythologie werden sie mit vielen Gottheiten in Verbindung gebracht. Neben Getreideähren, Früchten und Bienen werden oft Delphine mit der Göttin Demeter dargestellt. Poseidon verliebte sich in Amphitrite, sie jedoch flüchtete vor ihm. Schließlich schickte er einen Delphin zur Brautwerbung aus. Sie gelangte auf seinem Delphin zurück zu Poseidon und wurde seine Gemahlin. Als Dank wurde der Delphin zum Sternbild erhoben.

Nicht nur Götter soll der Delphin gerettet haben, wie etwa den auf einer kleinen Insel geborenen Apoll, sondern auch Seefahrer und gestrandete Surfer. Immer wieder werden seit dem Altertum Geschichten weitergegeben, die über die Rettung von Menschen durch Delphine erzählen. Auch in der Kunst war der Delphin oft Objekt für Brunnen, Bilder und Skulpturen.